Kummunikation und Gruppenerlebnisse

Organisationsgruppen im Camp:

Damit wir einen Überblick darüber hatten, wer was wann und wo zu erledigen hat, wurden wir in verschiedene Gruppen aufgeteilt.

Insgesamt gab es vier Gruppen, sodass alle vier Tage die selben Gruppen Dienste hatten.

Zum einen gab es das Küchenteam, in der die Gruppe für die Versorgung zuständig war. Wegen des großen Aufwandes für alle zu kochen, war das Küchenteam von der Feldarbeit befreit. Die Aufgaben des Küchenteams bestanden darin, Frühstück, Mittag und Abendessen für alle vorzubereiten.

Lagerbestände zu kontrollieren, kochen, abzuwaschen und abzutrocknen, den Einkauf einzulagern.

Wir hatten nur wenig Raum für gekühlte Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte, deswegen wurde fast täglich eingekauft. Die Lebensmittel Geschäfte waren aber nicht weit entfernt.

Dazu gehörte auch die Sauberkeit und Ordnung am Essensplatz, sowie abends Licht zu machen inde Solarlampen und Öllampen im Zeltcamp verteilt wurden.

Nebenbei wurde auch noch das Camp vom Küchenteam gesäubert, dass bedeutet die Fläche des Camps wurde geharkt und aufgeräumt. Außerdem mussten sie dafür sorgen, dass die Duschen aufgefüllt und beheizt waren, sodass jeder die Gelegenheit hatte, sich nach der Feldarbeit abduschen zu können.

Heißes Wasser für die Duschen haben wir in einem großen Zinnbottich gekocht. Dieser wurde von einem Feuer unter ihm beheizt, damit das Wasser nicht zu heiß zum Duschen ist, haben wir es mit kaltem Wasser gemischt. Um die Duschen leichter befüllen zu können haben wir mit einer Umlenkrolle einen Flaschenzug gebaut.

Genauso die WCˋs zu kontrollieren und Papier und Asche aufzufüllen.

Das Campsite Team war den ganzen Tag für das Camp verantwortlich und Ansprechpartner bei Wasserbedarf usw.

Zum anderen gab es die „Gestaltungsgruppen“ der Campseite, der Spielfläche, des Essbereiches und der Bühne.

In diesen Gruppen wurde überlegt, wie wir die Umgebung bzw. unseren Aufgabenbereich schöner gestalten können und was verbessert werden kann damit sich die „Gäste“ noch wohler fühlen können.

Für diese Aufgabe haben sich die Gruppen zwischen der Feldarbeit und dem Mittagessen zusammen gesetzt.

Inovative Ideen die direkt umgesetzt wurden war eine Handwaschstation am Essensplatz und ein Abtropfregal in der Küche für das Geschirr.

Außerdem hatten wir auch noch Vulture-Gruppen, in der wir uns mit der Geschichte von Bonty

über Geier auseinandergesetzt haben.

Daraus haben wir ein Theaterstück entwickelt und uns wurde klar, welch wichtige Bedeutung die Voltures für die Natur Afrikas haben und warum es so wichtig ist, diese Tierart zu schützen.

Kommunikation

Zu Beginn des Projektes standen wir durch E-Mails im Austausch mit Bonty. Bzw. standen Torsten und Jenny im Kontakt mit Bonty. Uns Teilnehmern wurde trotzdem jede Information weitergeleitet.

Mit der Zeit konnten wir die ersten Skype-Anrufe entgegennehmen und einige der Teilnehmer per Videochat kennenlernen, was sehr aufregend war aber auch schwierig, da erstens die Verbindung nicht so gut war und zweitens alles auf englisch ablief -logisch.

Nach einigen Wochen haben wir eine WhatsApp-Gruppe erstellt, in der jeder Teilnehmer*innendrin ist -sofern es möglich ist. Leider wird die WhatsApp-Gruppe bisher nicht so viel genutzt.

Bei der ersten wahren Begegnung mit den Teilnehmern wurden wir direkt herzlich aufgenommen. Das Vertrauen zwischen den einzelnen Teilnehmern war recht schnell da obwohl wir auch Schwierigkeiten mit der Verständigung hatten. In den ersten Tagen haben einige der Teilnehmer, die gut englisch sprechen, für die anderen übersetzt, da sich nicht jeder getraut hat direkt auf englisch zu sprechen.

Irgendwann entstanden Gespräche mit Händen und Füßen zusammen mit einem Mix aus deutsch und englisch. Trotzdem gelang es uns den Gegenüber zu verstehen. Gab es eine Situation, in der man das englische Wort nicht verstanden hat wurde es verständlich umschrieben oder von anderen übersetzt.

Wir haben festgestellt das wir sogar die gleiche Musik hören!

Liebe Grüße

Mia und Vinie

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