Hochzeit mit Pick up

Samstag der 31.03.2018

Der Tag begann für mich mit einem leckeren Frühstück aus Cornflakes und Brot, dazu einen schwarzen Kaffee, und der Tag konnte beginnen. Nach dem Frühstück fing ich an eine Einkaufsliste für uns zu erstellen, mit benötigten Vorräten wie z.b. Wasser.
Zeitig ging es dann auch zum Water Shop. Zurück im Camp Thari-E-Ntso war unser Nachmittags Plan klar, wir würden zu einer Hochzeit gehen. Das Hochzeitsgelände war offen und bestand aus Stühlen und Tischen auf einer Wiese, welche nur teilweise weiß waren. Nicht alle von uns konnten sitzen, aufgrund unser großen Anzahl. In der Mitte der Wiese war ein Spalier aus kleinen Holzstämmen, auf jeder dieser kleinen Holzstämme stand eine Vase, gefüllt mit roten und weißen Rosen. Dieses Spalier endete ca. fünf Meter vor einem Podest, auf dem vier Stühle standen. Links und rechts etwas kleinere für die Trauzeugen, in der Mitte zwei thronartige für das Brautpaar. Als die Hochzeit anfing wurden Braut und Bräutigam oder wie es in Setswana (die Landessprache) heißt Monyadiwa und Monyadi von ihren Eltern vor die Stühle entlang des Spaliers geleitet. Dort fingen die frischgebackenen Eheleute dann auch an kurz zu tanzen. Es dauerte nicht lange, dass begonnen wurde, alle Anwesende kurz vorzustellen. Selbst wir als Gruppe wurden vorgestellt, die Betreuer sogar namentlich.
Nach einigen Reden wurde das Buffet eröffnet und das Essen konnte beginnen. Es gab Ochsenschwanz, welcher sehr lecker war. Als das Buffet geschlossen wurde, wurde noch ausgiebig und ausgelassen getanzt und gefeiert. Für mich war das Ganze sehr ungewöhnlich, weil während der Reden Leute von ihren Plätzen aufgestanden sind, am Handy saßen oder einfach nicht zuhörten. Selbst der Monyadi (Bräutigam) stand währenddessen auf und unterhielt sich mit einem der Anwesenden.
Mein persönliches Tageshighlight war eine Autofahrt auf der Ladefläche eines Pick-up. Diese war besonders aufregend, weil dir der Fahrtwind ins Gesicht peitscht, dazu eine fantastische Aussicht auf die Landschaft von Botsuana, war dieses Erlebnis ein absolutes Highlight.

Leon R.

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