Aufwachen

Die erste Nacht habe ich erstaunlich gut geschlafen, könnte daran liegen, dass ich 48 Stunden kein Auge zu bekommen habe.
Morgens im Halbschlaf hab ich mich gefragt, ob ich wirklich in Botswana bin. Dann registrierte ich die exotischen Geräusche und mir wurde klar, ich bin in Botswana! Mitten im Busch.
Wir haben uns dann alle zum ersten Frühstück, leicht verspätet getroffen. Es gab Cornflakes, Müsli, Toast, Erdnuss-Butter und Marmelade. Dabei haben wir geplant, mit den botswanischen Jugendlichen in die Stadt zu fahren.
Lothar und Peter mussten in die Nähe des Flughafens und waren bereit, drei von den Teilnehmer*innen in die Stadt mit zu nehmen, worauf ich mich sofort meldete, außerdem ein botswanischer Jugendlicher und ein Mädchen aus unserer Gruppe. Vom Flughafen dann zu Fuß zur Old Mall (ein Einkaufszentrum). Da ich die starke Sonne nicht gewohnt bin, musste ich mich erst einmal im Schatten ausruhen, wo dann auf plötzlich der weiße Pickup von Bonty, die Leiterin der Botswaner*innen, auf der Straße auftauchte, in dem die anderen auf der Ladefläche saßen. Wie schön, dass hier keine DEUTSCHEN GESETZE gelten! Ich habe denen hinterher geschrien, dass wir hier sind, worauf sie dann angehalten sind. Danach haben wir gemeinsam die Einkaufsläden erkundet und leckere Smoothies getrunken.
Dann sind wir zu einem Taxi gegangen. Es war ein weißer älterer Kleinbus mit zwei jungen Botswanern, die uns dann zum Museum gebracht haben.
Das haben wir uns alles angesehen und sind anschließend mit dem Taxi wieder zurück ins Camp.
Dort haben wir uns am Lagerfeuerplatz getroffen. Zwei Frauen sind gekommen. Eine kam aus Denver/ Colorado und die andere aus Kadzikini (Wildpark) und haben uns sehr anschaulich erklärt, wie wichtig die Geier für das Ökosystem sind. Beide arbeiten im Wildlife Bildungsbereich. Danach gab Bonty uns die Aufgabe, zum Ende der drei Projektwochen eine Performance aufzuführen wenn die Chiefs von Maun und wahrscheinlich sogar die Bildungsministerin von Botswana nach Thari E Ntsho kommen. Dafür wurden wir in Gruppen unterteilt, die sich nach den Kompetenzen der Teilnehmer*innen richten (Musik, Tanz, englische Sprachkenntnis, Gedichte etc.), ich bin in der Tanzgruppe.
Zum Abendbrot haben wir von Bonty ein Buch bekommen, dass sie selbst geschrieben hat. Es steckte in einem Cover, welches aus bunten Stoffen und Pappe selbst hergestellt war. Inhalt ist die Geschichte und Kultur von Botswana.
Zum Ende haben wir den Abend gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen lassen.

J.

PS: Die Internetverbindung ist noch nicht Konstanz möglich, Fotos folgen.
Regelmäßige Blogbeiträge folgen ebenfalls!
LG Jenny

Ein Gedanke zu „Aufwachen

  1. Hi ihr lieben,
    Eure Fahrt klingt ja so schön!
    Besonders die Flusspferde waren bestimmt spannend.
    Die Performances würden wir zu gerne sehen!
    Viele Grüße aus dem kalten Deutschland
    Eure Katherine

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