Ohne Moos nichts los.

Woher kommt das Geld?

Die Antwort ist komplex. Die endgültige Fassung des Nationalgesetzes über Öffentliche Bibliotheken ist seit 2007 in Kraft. Laut diesem Gesetz sind die Öffentlichen Büchereien für Kommunen eine Pflichtaufgabe. Damit werden sie nicht allein gelassen. Das Kulturministerium unterstützt bei der Büchererwerbung, der Schaffung und Instandhaltung von Internetanbindungen sowie dem Bau und der Renovierung von Bibliotheksgebäuden.
Übrigens: Leseausweise sind kostenlos.

Gute Büchereien gibt es nicht umsonst © Collage: Karl August Hindrey „Piripilli-Liisu“ (1929); Estonian Children’s Literature Centre

Um Angebote zu realisieren, die über eine Grundversorgung von Bibliotheken hinausgehen, werden Mitarbeiter*innen dazu angeregt und dabei unterstützt, Fördermittel und Sponsoren einzuwerben. „Writing a project“ ist in der Tallinn Central Library ein geflügeltes Wort. Sie konkurrieren dabei mit anderen Organisationen und Vereinen um Fördermittel des Erasmus+ und Nordplus-Programms, vom estnischen Kulturministerium, der Integration Foundation und dem Cultural Endowment of Estonia.

Zusammenarbeit ist ein weiteres Erfolgsrezept – in kleinen und großen Projekten. Beispiel: Theater überlassen den Büchereien Freikarten und dürfen dafür in den Büchereien für das aktuelle Programm werben. Diese Theaterkarten gehen als Anerkennung an Leser*innen, die sich an verschiedenen Bücherei-Aktivitäten beteiligt haben.

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